Joshua Tree National Park

[Unbezahlte Werbung] Auf unserem Weg von Los Angeles nach Kingman in Arizona kommen wir kurz nach Palm Springs am Joshua Tree National Park vorbei. Der Park ist eine Wüstenlandschaft im Südosten Kaliforniens. Hier treffen zwei unterschiedliche Wüstentypen aufeinander. Im Osten ist die Colorado-Wüste zu finden & im Nordwesten die Mojavi-Wüste. Ein kleines Highlight, da es meine erste Wüste ist.

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Wir fahren zum Visitor Center & kaufen uns einen „Annual-Pass“. Dieser gilt ein ganzes Jahr & man hat zu mehreren Parks freien Eintritt. Dort bekommen wir noch Informationen & Kartenmaterial sowie eine Beschreibung für die optimale Route durch den Park.

Los geht die Fahrt durch den Joshua Tree Nationalpark. Unser erster Stopp ist im Nirgendwo. Außer einzelnen starren, trockenen Pflanzen, sowie hier & da kleine Windhosen, sieht man soweit das Auge reicht erstmal nicht viel. Es ist sehr heiß, die Anzeige im Auto zeigt 41 Grad an. Es ist sogar Pflicht bei so hohen Temperaturen mindestens 3 Liter Wasser pro Person mitzuführen. Je weiter wir uns in das Park Innere bewegen verwandelt sich das Landschaftsbild.

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Weiter geht es zum Cholla Cactus Garden. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dies ein Garten voller Kakteen. Man kann eine einzigartige Wüstenvegetation beobachten. Hier ist der kiesige Boden Wasser durchlässig & daher der beste Nährboden für die Kakteen. Man findet hier die sogenannten Teddy Bear Chollas. Ihren Namen verdanken sie ihrem dichten Stachelkleid. Durch den Garten führt ein knapp 400 m langer Lehrpfad mit vielen Infotafeln.

Weiter geht es bis zum Geotrail, einem 18 Meilen langen Trail durch den Park. Vorsicht, euer Auto sollte Allrad haben,  da die Wüstenwege sehr holprig & uneben sind. Entlang der Route sind 16 Stopps mit vielen Informationen. Plant mindestens 2 Stunden für den Trail ein.  Es ist schon ein bisschen aufregend Offroad zu fahren. Ich bin beeindruckt von dem Wüstenpark in dem trotz der hohen Temperaturen so viele Pflanzen wachsen. Mittlerweile werden die Steine immer größer an denen wir vorbei kommen.

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An der Ost-West-Park Road kommt der Skull Rock, einem Stein der durch die Vegetation über die Jahre eine Totenkopfform angenommen hat. Tipp: Es gehört dazu hochzuklettern.

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Von hier machen wir uns auf dem Rückweg zum Nord Ausgang des Parks & kommen noch an den Jumbo Rocks vorbei. Die Straße schlängelt nun noch etwa 1,7 km bis zum Parkende.  Wir halten immer mal wieder am Rand um auf die Felsen zu klettern oder einfach die immer wieder auftretenden, skurrilen Felsformationen zu bestaunen.

Leider reicht der Tag nicht aus um mehr im Park zu sehen, am Besten ihr informiert euch im Voraus was ihr hier alles sehen möchtet & plant die Tage dementsprechend. Es gibt viele Campingplätze & wer gerne Wandert ist hier genau richtig. Es soll kaum einen schöneren Platz geben um Nachts den Sternen so nah zu sein. Aber genug jetzt, plant den Joshua Tree National Park bei eurem Roadtrip ein. Er ist einen Besuch sicherlich wert. Für uns geht es weiter Richtung Kingman zum nächsten Abenteuer.

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