Wanderung zur Ramboldplatte (1422m) & Hochsalwand (1624m)

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Für heute haben wir uns eine schöne Tour im Jenbachtal heraus gesucht. Vor einigen Wochen waren wir hier schon einmal & sind zum benachbarten Farrenpoint (1273m) gewandert. Über die A8 München – Salzburg geht es bis zur Ausfahrt Bad Aibling und dann rechts weiter nach Bad Feilnbach. Im Ort Bad Feilnbach biegen wir links in die Wendelsteinstraße ab & folgen der Straße bis zum Café Millau. Hier beginnt die Bergstraße Richtung „Wirtsalm“, welcher wir folgen. Nach gut 10 Minuten bergauf erreichen wir den kostenpflichtigen Wanderparkplatz (Tagesticket 3,00€). Hier beginnt unsere Wanderung.

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Kurz nach dem Parkplatz zweigt sich der Schotterweg. Wir nehmen den linken Abzweig in Richtung Ramboldplatte (über Schuhbräualm, 2 Std. Gehzeit). Nach kurzer Gehzeit überqueren wir den Jenbach über eine kleine Brücke & biegen danach links ab (Farrenpoint/ Huberalm). Wir folgen dem Forstweg bis wir zu einer Lichtung kommen & zweigen hier zum Niggl-Steig ab. Nun gehen wir, rasch an Höhe gewinnend, eine steile Almweide über Kehren bis zum Waldrand hinauf. Weiter folgen wir nun teils engen Serpentinen hinauf, bis wir über eine kleine felsige Bergkuppe wieder zu einer Abzweigung gelangen. Der Blick den man an der kleinen Felsnase zurück in die Berge hat lohnt sich für eine kurze Verschnaufpause. Wir kommen anschließend an eine Wegkreuzung. Von hier aus würde es links weiter zum Farrenpoint gehen und der rechte Weg führt um den Mitterberg herum zur Schuhbräualm. Wir entscheiden uns den Pfad geradeaus weiter zu gehen. Dieser führt uns durch eine grüne Wiese direkt zum Gipfelkreuz des Mitterbergs. Hier angekommen, hat man eine wunderschöne Sicht ins Chiemgau & das Kaisergebirge. Wir nutzen diesen schönen Platz für eine Panorama-Pause, bevor es weiter zum nächsten Gipfelkreuz geht.

Wir gehen den Weg rechts (südlich) vom Kreuz weiter zum breiten Forstweg hinab & folgen diesem links bis zur Schuhbräualm. Kurz davor zweigen wir auf einen Steig ab, der uns über eine freie Wiese mit den verschiedensten Blumen hinauf zur Ramboldalm führt. Dort angekommen, können wir schon den ersten Blick auf das Gipfelkreuz der Ramboldplatte erkennen. Immer mit dem Blick zum Gipfel folgen wir dem Weg zunächst über Wiesen & Weiden, bevor sich das letzte Stück über den Sattel etwas felsiger empor schlängelt. Kurz vor dem Gipfel kreuzt sich der Weg. Gerade aus geht es zur Ramboldplatt & recht gelangt man zur Hochsaalwand. Der letzte Spurt steht an bevor wir alleine oben am Kreuz die gigantische Aussicht im Umland bewundern. Wir genießen den Blick in das Inntal mit seinen Moorlandschaften gefolgt vom Simsee & Chiemsee. Noch imposanter ist der Blick Richtung Kranzhorn, Heuberg & die Chiemgauer Alpen. Ebenso das Kaisergebirge, Hohe Tauern & Großglockner sind in der Ferne zu sehen. Hier oben genießen wir uns unser mitgebrachtes Frühstück schmecken & lassen es uns bei grandioser Aussicht gut gehen.

Nach gut einer halben Stunde Rast geht es weiter zur Hochsalwand. Hierfür geht es gleich hinter dem Gipfelkreuz über den Lechnerschneid, einem kleinen Kamm mit gigantischem Blick auf den schroffen Lechnerkopf, weiter. Wir wandern direkt am Felsen auf einem engen Steig durch Latschen- & Geröllfelder entlang. Der Blick der sich uns Richtung Breitenstein bietet ist nicht zu übertreffen. Über eine gut erkennbare Felsrinne, die an den schwierigen Stellen mit Drahtseilen gesichert ist, erreichen wir schon bald den Gipfel der Hochsalwand. Die Aussicht lässt uns abermals staunen. Die 360 Grad Aussicht auf die umliegenden Berge ist die Belohnung für den Aufstieg. Wir sehen das Wildalpjoch & den Wendelstein direkt vor uns. Auf der gegenüberliegenden Seite Blicken wir hinab auf den markanten Lechnerkopf, die Ramboldplatte, den Mitterberg & den Farrenpoint. Links vom Wendelstein erblicken wir das Kaisergebirge & die Hohen Tauern.

Mit tollem Blick auf den Wendelstein, steigen wir über den Rücken der Hochsalwand ab & folgen über einen schönen, teils wurzeligen Pfad, der Beschilderung zur Reindleralm. Wir haben Glück & die kleine, selten Bewirtschaftete Alm ist offen. Mit einem Radler machen wir es uns in der Sonne vor der Hütte gemütlich & genießen die Natur und das schöne Wetter.

Wieder auf dem Rückweg, gehen wir links (westlich) an der Alm weiter in Richtung Waldrand. Hier folgen wir der Beschilderung über einen gut begehbaren Steig hinunter ins Tal. Das erste Stück legen wir rasch über gut angelegte Serpentinen durch den Wald zurück. Nachdem wir eine kleine Brücke über den Jenbach überquert haben, führt uns das letzte Stück auf einer breiten Forststraße wieder zurück zum Wanderparkplatz.

Fazit unserer schönen Voralpen Tour ist sehr positiv. Das Wetter hat sich glücklicherweise von seiner besten Seite gezeigt. Man sollte auf jeden Fall etwas mehr Zeit als angegeben einplanen, da man an jedem der Gipfelkreuze die Aussicht auf das Umland genießen sollte. Die Tour erfordert Trittsicherheit, ist aber nicht zu schwierig einzustufen. Die einzelnen Gipfel können auch als Einzelziel gewandert werden.

 

Ein Gedanke zu “Wanderung zur Ramboldplatte (1422m) & Hochsalwand (1624m)

  1. Anonymous

    die beiden Gipfel im Jenbachtal sind wirklich lohnende Ziele, aber auch eine sehr lange Wanderung…vlg. Elisabeth

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