Sparchenklamm Wanderung zur Tischofer Höhle im Kaisertal (650m)

[Unbzahlte Werbung] Vor Kurzem waren wir schon in der Inntaler Unterwelt unterwegs & haben das Grafenloch besucht (Wanderung zum Grafenloch (640m). Heute wollen wir die zweite von insgesamt 4 Höhlen erkunden. Hierfür fahren wir über die A93 in das Kaisertal in Ebbs/Kufstein zum Wanderparkplatz Sparchen am Kaiseraufstieg.

Schon bei Wanderbeginn haben wir einen grandiosen Blick auf die Festung von Kufstein. Wir kennen sie normalerweise nur von der Vorderseite, die Rückseite hat aber definitiv auch ihren Charme. Vom Parkplatz aus gehen wir gute 10 Minuten einen kleinen Waldweg zur Theaterhütte.

Wir gehen links an der Hütte den Forstweg weiter & kommen zum Kufsteiner Waldspielplatz & dem Waldkindergarten „Wurzelzwerge“. Direkt neben dem Spielplatz führt eine steile Holztreppe auf einen Wasserspeicher. Hier finden wir ein aus Stein gelegtes keltisches Labyrinth.

Gegenüber des Labyrinths geht es auf der Forststraße aufwärts weiter. Nach kurzer Zeit führt der Weg nach rechts, wir gehen aber gerade aus auf einem wurzelbewachsenen Waldsteig weiter.

Hier folgen wir den Serpentinensteig über Holztreppen nach unten zur Sparchenklamm. Schon nach Kurzem hat man einen Atemberaubenden Blick auf den hellblauen Kaiserbach. Am Talgrund angekommen überqueren wir eine knapp 2 Meter breite gemauerte Bogenbrücke. Vorsicht, es gibt nur auf einer Seite ein Geländer.

Auf der anderen Seite erwarten uns die Sparchenstiege, eine steil ansteigende Zick-Zack windende Eisentreppe. Das letzte Stück des Weges zur Höhle windet sich auf einem engen Pfad noch ungefähr 10 Minuten durch den Wald. Auf diesem Streckenteil ist es wichtig, an der Abzweigung den linken Weg zu nehmen.

Zuerst erreichen wir die kleine „Hyänenhöhle“, doch schon kurz dahinter öffnet sich das eindrucksvolle Portal der Tischoferhöhle. Es wirkt fast wie ein gewaltiger Schlund. Wir blicken in 30.000 Jahre Geschichte. Bei Ausgrabungen 1906 fand man Überreste mehrerer hundert Höhlenbären & auch menschliche Spuren, die in die Bronzezeit zurück zu führen sind. Genaueres kann man an der davor stehenden Infotafel lesen. Die Fundstücke kann man in der Festung Kufstein begutachten.

Die Höhle ist 16 Meter breit, 7 Meter hoch & man kann 40 Meter ins Berginnere gehen. Von Innen haben wir einen einzigartigen Blick.  Vor der Höhle steht ein kleines „Brotzeitbänkchen“, welches zur kurzen Rast wunderbar einlädt.

Nun begeben wir uns auf den Rückweg, gehen die wenigen Meter bis zur Gabelung zurück & schlagen den Weg links nach Oben ein. Der Weg führt uns zum Kaisertal-Weg, wo wir uns links halten.

An der Neapelbank hat man nochmal einen wunderbaren Blick auf die Festung.

Wir folgen dem Stufenweg des Kaiseraufstiegs hinunter zur großen Kaiser-Panoramatafel. Von hier ist es noch ein kleiner Fußmarsch zurück zum Parkplatz.

Wir haben den gesamten Rundweg in gut 2 Stunden gemeistert. Es war ein sehr schöner Rundweg welcher definitiv ein Geheimtipp ist.

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