Farrenpoint (1273m)

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Das Wetter verspricht für den heutigen Sonntag trocken & freundlich zu werden. Perfekt für unsere zweite Wanderung dieses Jahr. Anfang des Jahres haben wir die Wandersaison mit einer leichten Wanderung zum Schwarzenberg (1187m) in den Bayrischen Voralpen eröffnet. Heute ist unser Ziel der Farrenpoint (1273m), ein kleiner Berg im Landkreis Rosenheim, der schon früh im Jahr schneefrei ist.

Die Wanderung starten wir im Ort Bad Feilnbach bei Rosenheim im schönen Jenbachtal. Hierfür geht es über die A8 bis Ausfahrt Bad Aibling. Wir biegen rechts auf die St2089 ab Richtung Bad Feilnbach. Nach etwa 10 km biegen wir ein weiteres Mal rechts ab zur beschilderten Ortsmitte & gleich wieder links in die Wendelsteinstraße. Nun folgen wir der Straße bis zum Café Millau, wo sich der kostenpflichtige Wanderparkplatz „Unteres Jenbachtal“ befindet.

Wir überqueren eine kleine Brücke über den Jenbach & schlagen gleich rechts, der Beschilderung „Farrenpoint ü. Malerwinkel“ folgend, unseren Weg ein. Es geht ein kurzes Stück direkt am Wasser entlang, bevor wir die ersten Höhenmeter über einige Betonstufen zurück legen. Morgens sieht die Landschaft noch so ruhig & verschlafen aus.

 

Nach dem kurzen, jedoch leicht anstrengenden Treppenaufstieg folgen wir dem kleinen Pfad am Waldrand entlang. Dieser führt uns in den Wald & am „Malerwinkel“ vorbei. Dieser Aussichtspunkt ist nach dem bekannten Maler Wilhelm Leibl benannt, welcher hier viel Zeit verbrachte um sich inspirieren zu lassen. Durch den Wald geht es nun weiter, mit einer leichten Steigung, bergauf über einen, mit Wurzeln & Tannennadeln überzogenen, Steig bis wir nach gut 20 Minuten zu einer großen Rodungsfläche gelangen. Hier legen wir eine kurze Rast ein um den ersten Blick in das Tal zu genießen.

 

Nach der kleinen Verschnaufpause führt der Weg wieder zurück in den Wald bis er sich nach kurzem mit einer Schotterstraße kreuzt. Dieser folgen wir nun gut eine halbe Stunde stetig Bergauf. Nun gelangen wir zu einem Weidegatter & folgen dem Weg links in Richtung Huberalm. Ab hier haben wir einen atemberaubenden Blick auf die Ramboldplatte, die Hochsalwand, den Wendelstein & den Breitenstein. Es ist einfach schön hier.

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Den Schlussanstieg meistern wir auf einer breiten Forststraße immer geradeaus, bis wir zur Huberalm gelangen. Links & rechts befinden sich noch einige Schneefelder, die der Sonne noch trotzdem. Nun geht es die letzten 100 Meter einen kleinen Pfad links neben der Alm hoch bis zum Gipfelkreuz. Der Blick der uns erwartet ist atemberaubend schön. Wir haben freie Sicht vom Inntal über den Chiemsee bis nach München. Auf der Bank direkt am Gipfelkreuz verweilen wir eine Zeit lang & genießen neben dem grandiosen Blick auch die Ruhe die wir hier oben finden. Der Aufstieg wird vom Parkplatz mit 2.45 Stunden angeben. Wir haben diesen schönen Berg in etwa 2.15 Stunden bestiegen.

 

Nachdem wir uns schweren Herzens von der wunderschönen Atmosphäre am Gipfelkreuz losgerissen haben, treten wir auf demselben Weg den wir für den Aufstieg verwendet haben, auch den Rückweg an. Gut 1 Stunde geht es talwärts bis wir wieder am Wanderparkplatz im Tal ankommen. Da es nun schon Mittag geworden ist, kehren wir noch auf eine Brotzeit ins gemütliche Café Millau, direkt gegenüber des Parkplatzes, ein. Es war eine sehr schöne Wanderung, die als absoluter Geheimtipp zu werten ist. Wir haben auf der kompletten Tour nur vereinzelt andere Wanderer getroffen & konnten die Aussicht am Gipfelkreuz ganz alleine genießen. Durch die gute Beschilderung ist die Wanderung auch für nicht geübte Wanderer zu bewältigen.

 

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